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WELCOME TO THE CLASSIC STYLE

posted on noviembre 19th 2014 in Uncategorized with 0 Comments

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Von einem „klassischen Stil” zu sprechen, ist vermutlich redundant, da die Eleganz ja per se klassisch ist und daher auch als „Klassiker” und ein „Muß” verstanden werden kann.

Ohne Eleganz gäbe es keine Klasse und keinen Stil und die eigene Persönlichkeit ginge verloren.

Aus diesem Grund ist der Leitsatz „Willkommen zum klassischen Stil” ein Verweis auf die Ursprünge dessen, was nie aus der Mode kommt, was nach wie vor verwendet wird und was heute zu einer der schönsten Traditionen gehört: Pferdekutschen.

Die Fahrt in einer Pferdekutsche ist für Nostalgiker ein Genuss für die Sinne.

Die Reise in die Vergangenheit, bei der die Zeit stehenbleibt und die Eile unserer Tage mit dem Schritt der Pferde entschleunigt wird, bietet die Möglichkeit, die vorbeiziehende Landschaft in Ruhe zu betrachten… damit wird jede Zeitmaschine überflüssig.

-Als Pferdekutsche bezeichnet man eine große Kutsche mit zwei oder vier Rädern, bestehend aus einem großen Wagenkasten, der halbrund oder anderer Form ist und an Riemen hängt oder sich auf Federn stützt, zwei Seitentüren sowie Glasfenstern, und in der es Sitzmöglichkeiten für zwei, vier oder mehr Personen gibt.-

Es liegt auch auf der Hand, dass die Kutschen mit der Pferdetradition in unserem Land einhergehen. Beide können auf eine jahrhundertalte Geschichte zurückblicken.

Von der ersten Kutsche auf der spanischen Halbinsel wurde Mitte des 16. Jahrhunderts berichtet. In diesem Jahrhundert entstanden auch die Königlichen Reitschulen von Cordoba mit den besten königlichen Hengste und Stuten, aus denen die Rasse des andalusischen Pferdes hervorgegangen ist.

Die Pferderasse der Andalusier ist international und über die Geschichte hinweg bekannt geworden. Ihre offizielle  Bezeichnung ist die Reine Spanische Rasse (Pura Raza Española).

-Während des Goldenen Zeitalters wurde die Exzellenz der andalusischen Pferde nie in Frage gestellt. Lope de Vega greift in seiner Komödie „Los comendadores de Córdoba“ nicht nur den Ruhm der cordobesischen Pferde, sondern auch ihrer Reiter auf.-

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 Es gibt verschiedene Kutschentypen, die bekanntesten und elegantesten sind:

Berline – voll durchgefederte Reisekutsche

Landauer – viersitzige und vierrädrige Kutsche mit einem meist in der Mitte geteilten, klappbaren Verdeck

Duc –leichter vierrädriger Wagen mit einem tiefgesetzten Kasten, einer bequemen Sitzbank und einem Klappverdeck

Gig – zweirädriger offener Wagen mit Gabeldeichsel für ein Pferd, zum Selbstfahren

 

Ursprünglich standen die Pferdekutschen für Reichtum, Eleganz und gehobene Herkunft. Heutzutage sind Kutschen ein kleiner großer Luxus, ein exquisiter Ausdruck des guten Lebens, mit dem Sie der Natur, der Ruhe und dem Schönen ein Stück näher kommen.

Kutschen sind für all jene, die sich als Könige oder Königinnen, Prinzen oder Prinzessinnen fühlen, die Herrscher ihres eigenen Lebens sind und den Bezug zum Wahren nicht verlieren wollen, womit auch der Lauf der Zeit Berücksichtigung findet.

„Ich war immer der Meinung, dass es nichts Besseres gibt, als zu Pferde zu reisen, da sich der Weg aus unzähligen Ankünften zusammensetzt. Man kommt an eine Kreuzung, an eine Blume, an einen Baum, an den Schatten einer Wolke über dem Sand des Weges; man kommt zum Bach, zum Rande des Gebirgszuges, zum besonderen Stein. Es scheint fast, als würde der Weg mit Überraschungen für den Genuss des Reisenden aufwarten.” Atahualpa Yupanqui

Nicht ohne Grund reisen die Gäste einer Hochzeitsfeier in Pferdekutschen. Dieser unvergängliche Klassiker kommt nicht aus der Mode und ist auch heute noch ein Zeichen für Eleganz und Romantik.

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Für einige Menschen bedeuten Geschichten und Träume ein Teil des Lebens und warum sollte man sie nicht an einem selbstgewählten Tag wahr werden lassen? Es gibt zahllose Varianten von Kutschen und sogar solche, die den Zauberstab einer guten Fee brauchen, um Gestalt anzunehmen.

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Spanien hat das Glück, die Heimat einer der meist geschätzten Pferderassen weltweit zu sein. Warum sollten wir uns dieses Vermächtnis nicht bestmöglich zunutze machen? Genießen Sie eine Spazierfahrt in einer majestätischen Pferdekutsche, gezogen von andalusischen Pferden, durch die herrliche spanische Landschaft, bei der ein Ausflug schöner als der nächste ist. Wo muss ich unterschreiben?

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ANEKDOTEN:

„Ir de tiros largos” (span: mit langem Gespann fahren)

Dieser umgangssprachliche Ausdruck im Spanischen bedeutet so viel bedeutet wie „elegant gekleidet sein”, prachtvoll und luxuriös. Hergeleitet ist diese Redewendung aus der Zeit, in der jede Familie in Spanien, die eine Kutsche besaß, das Recht hatte, die Menge der Maultiere oder Pferde festzulegen, die sie für das Ziehen der Kutsche als angemessen betrachtete. Allein der König und der Adel genossen das hoheitliche Vorrecht, sich von ihren Untertanen abzugrenzen. Als Ausdruck ihres besonderen sozialen Status konnten sie ihre Pferde in einem größeren Abstand zur Kutsche anspannen als alle anderen. Der Abstand zum hinteren Gespann betrug oft bis zu vier oder fünf Deichseln oder Stranglängen, daher das „lange Gespann“. Die Adeligen oder Angehörigen des Königshauses, die diese Kutschen fuhren, waren selbstverständlich immer makellos und sehr elegant gekleidet – daher stand die Nutzung dieser Art von Kutschen als gleichbedeutend mit einer eleganten Kleidung.

Lipizzaner:

Hierbei handelt es sich um die Pferde der Spanische Hofreitschule des Wiener Hofes (Österreich). Im Rahmen der herrlichen Galavorführungen der Hofreitschule wird ein Tanz von Reiter und Pferd gezeigt, bei dem die Bewegungen in völligem Einklang mit der Musik stehen und eine bezaubernde Harmonie schaffen.

Spanien genießt schon seit jeher den Ruf, eine der besten Hofreitschulen überhaupt zu besitzen. Darüber hinaus galt Spanien als das Land mit der bedeutendsten und herausragendsten Pferdezucht West- und Zentraleuropas im 16. Jahrhundert. Dazu gehört die Besonderheit, dass diese Pferde spanischer Herkunft sind, denn die ersten Lipizzaner wurden aus Spanien eingeführt. Die zweite Besonderheit ist, dass diese Pferde mit schwarzer Färbung geboren werden und im Alter von acht Jahren dann ihre Fellfarbe ändern, ab diesem Zeitpunkt werden die meisten Lipizzaner weiß.

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Schon Emily Brontë sagte, dass es besser und vorzuziehen wäre, an einem schönen Morgen einen Ausritt zu Pferde zu machen als eine Stunde länger zu schlafen…

Wie lange ist es her, dass Sie das letzte Mal in einer Pferdekutsche gefahren sind? Würden Sie eine Pferdekutsche für Ihre nächste Veranstaltung oder Ihre nächste Feier mieten?

Wir freuen uns auf Ihre Antwort und alle Anregungen, die Sie uns gern zukommen lassen möchten.

Also lassen wir all dies aufleben, damit die Klassiker noch lange fortbestehen! ;)

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